Louis d’Or – Münze der Drei Musketiere
Eine Nachbildung der berühmten französischen Goldmünze Louis d’Or, inspiriert von den Prägungen aus der Regierungszeit Ludwigs XIII.–XVI. Eine ikonische Münze, die mit dem Hof, den Musketieren, dem Adel und den Intrigen der frühen Neuzeit verbunden ist.
Über zwei Jahrhunderte lang war der Louis d’Or eine der prestigeträchtigsten Münzen Frankreichs. Er trug das Bildnis des regierenden Königs und wurde zum Symbol königlicher Macht, Reichtums und des höfischen Lebens. Wir kennen diese Münzen aus den Romanen über die Drei Musketiere, aus Geschichten über Duelle, Intrigen, geheime Verschwörungen und prunkvolle Bälle.
Diese Metallreplik ist vor allem für LARP, RPG und historische Spiele als Spielwährung oder Requisite gedacht. Dank ihres markanten Reliefs wirkt sie authentisch, sowohl im Geldbeutel als auch als Belohnung, Bestechungsgeld oder Lösegeld.
Merkmale
Größe: 27 mm
Gewicht: 4 g
Material: Zinklegierung
Farbe: Gold
Für wen ist es geeignet?
Historisches LARP (17.-18. Jahrhundert)
Musketiere und Fechtsport
Stadt- und Hofkämpfe
Film- und Theaterrequisiten
Drei Musketiere-Münzen
Man sagte, ein echter Musketier habe nie mehr als drei Louis d’Or bei sich getragen:
einen für Wein,
einen für die Nacht,
und einen als Bestechungsgeld für den Fall, dass er am Morgen nicht gefunden wurde.
Jahrhundertelang war der Louis d’Or ein Symbol königlicher Macht, höfischen Luxus und gefährlicher Intrigen. Münzen, die durch die Taschen von Musketieren, Adligen, Spielern und Spionen wanderten. Jedes Stück konnte eine durchzechte Nacht bedeuten – oder den Beginn eines Duells auf Leben und Tod.
Der Louis d’Or wurde zum Symbol für schnellen Reichtum und ebenso schnellen Ruin – heute in der Tasche eines Gentlemans, morgen am Spieltisch eines Spielers, übermorgen in der Hand eines Söldners.
Der König ließ sein Bild auf die Münzen prägen, damit jeder sehen konnte, wessen Macht hinter dem Gold stand. Man sagte, wer einen Louis d’Or besaß, hielt das Wort des Königs in Händen. Deshalb wurden diese Münzen oft für geheime Verhandlungen, diplomatische Abkommen und verdeckte Zahlungen an Spione verwendet.
Louis d’Or vs. Écu
Vor 1640 hießen Frankreichs wichtigste Goldmünzen Écu d’or (Gold-Écu). Der Name „Écu“ leitet sich vom französischen Wort für Schild ab (die Münze trug ein Wappen). Der Wendepunkt kam 1640 unter Ludwig XIII. Ludwig XIII. führte eine umfassende Währungsreform durch.
Zwei neue Basismünzen wurden eingeführt:
Louis d’Or (Gold)
Écu d’argent (Silber)
Louis d’Or war zwar nicht die erste Münze in Frankreich, die nach einem Monarchen benannt wurde, aber die erste, die diesen Namen systematisch und langfristig einführte. Louis d’Or war die erste wirklich weit verbreitete französische Goldmünze, die direkt nach einem König benannt war. Von diesem Zeitpunkt an wurde der Name „Louis“ zum Prestigesymbol.
Geriffelter/modifizierter Rand
Louis d’Or wurde maschinell (mit Prägepressen) statt von Hand geprägt.
Dies ermöglichte eine präzise runde Form, ein gleichmäßiges Gewicht und später einen verzierten oder geriffelten Rand. Die ersten Stücke aus dem Jahr 1640 hatten oft noch einen glatten Rand, aber spätestens unter Ludwig XIV. (ca. 1660+) weist häufig geriffelte Ränder, Randinschriften und Zierränder auf.
Mit der Einführung des Louis d’Or im Jahr 1640 wandte sich Frankreich einem modernen Münzkonzept zu: einheitliches Gewicht, maschinelle Prägung und nach und nach verzierte Ränder, um das Einschneiden des Metalls zu verhindern. Die Münze wurde somit nicht nur zum Symbol königlicher Macht, sondern auch des technologischen Fortschritts. Der Louis d’Or war zwar nicht die erste Münze weltweit mit geriffeltem Rand (England und Italien hatten zuvor damit experimentiert), aber er war die erste in Frankreich in Massenproduktion hergestellte Münze, die diesen Schutz standardmäßig einführte.




















