Ashera – Himmlische Mutter
Ein Artefakt eines Wüstenvolkes, das seine Göttin als Quelle von Leben, Glück und Fruchtbarkeit verehrt.
Eine Münze, die auch im Alltag als Talisman getragen werden kann.
Ashera Empire
In Welten, in denen der Wind über den Sand streicht und die Sterne näher erscheinen als die Städte, tragen nomadische Stämme das Zeichen ihrer himmlischen Mutter am Hals.
Aschera.
Eine uralte Göttin des Lebens, der Beziehungen und der Fruchtbarkeit.
Nicht durch Macht, sondern durch Fürsorge hält sie die Welt zusammen.
Ihr Symbol erscheint in altorientalischen Kulturen zwischen Sternen, Bäumen und weiblichen Figuren als Trägerinnen des Lebens.
Dieses Artefakt greift stilisierte ugaritische Symbolik auf – den Lebensbaum, lunare Zeichen und einen Tropfen roten Kaltemails, der an den Funken der Lebenskraft erinnert.
In unseren Live-Rollenspielen Děti nebe (Kinder des Himmels) und Prométheové (Prometheus) wird es vom Wüstenvolk „Kinder des Himmels“ als Zeichen der Zugehörigkeit und des Schutzes getragen.
Außerhalb des Spiels kann es als persönlicher Talisman dienen – als Symbol für Vitalität, Kreativität und gelingende Beziehungen.
Aschera ist keine Kriegsgöttin.
Sie ist eine Göttin der Verbindung.
Man trägt sie nah am Herzen.
Ashera Göttin
Aschera ist eine altorientalische Göttin aus dem Raum der Levante, verbunden mit Fruchtbarkeit, Mutterschaft und dem Lebensbaum.
In dieser Fantasy-Interpretation wird sie zur himmlischen Mutter eines nomadischen Wüstenvolkes.
Wer war Aschera?
In vorbiblischen und frühen biblischen Texten erscheint Aschera entweder als eigenständige Göttin oder als Partnerin des Gottes El (Eloah) und Mutter Baals sowie weiterer Gottheiten.
In der Archäologie und der Geschichte des antiken Kanaan gilt Aschera als bedeutende weibliche Gottheit. Sie wird häufig in Verbindung mit Vegetation oder als „Lebensbaum“ dargestellt.
Einige Inschriften – etwa aus Kuntillet Ajrud – erwähnen sogar „Jahwe und seine Aschera“. Dies deutet darauf hin, dass sie von Teilen der frühen Israeliten als Gefährtin Jahwes angesehen wurde – eine Vorstellung, die später von der offiziellen Theologie unterdrückt wurde.
Kultische Zeichen
- Der heilige Baum – oft ein lebender Baum oder ein hölzerner Kultpfahl in der Nähe von Tempeln oder Altären
- Feuer und wohlriechendes Räucherwerk – Gaben im Rahmen ritueller Handlungen
- Weibliche Priesterinnen oder Seherinnen – häufig mit Mondzyklen, Heilkunst und Übergangsriten verbunden
Symbolik
- Mond, Lebensbaum, Wurzeln, Wasser, Blut, Fruchtbarkeit, Tränen und Weissagung
- Aschera konnte sowohl mit Leben und Schutz als auch mit Tod und Übergang in Verbindung stehen
Rituale
- Kleine Hausaltäre, an denen für Fruchtbarkeit, die Gesundheit der Kinder und Schutz gebetet wurde
- Tänze um den Baum sowie Übergangsriten für Frauen (Menarche, Geburt)
Moderne Resonanzen Ascheras
Das Motiv der alten Göttin kehrt heute eher als Archetyp denn als Religion zurück. Es erinnert an die Notwendigkeit von Balance – zwischen Stärke und Fürsorge, zwischen Leistung und Beziehung, zwischen dem, was wir erschaffen, und dem, was wir bewahren.
Es geht nicht um die Wiederbelebung eines antiken Kultes, sondern um die Rückkehr eines Symbols, das etwas zutiefst Menschliches beschreibt: das Bedürfnis nach Verbindung und Sinn.
Aschera lebt heute nicht in Tempeln, sondern in Geschichten, Musik und Symbolen – in Literatur, Spielen und Kunst. Manchmal als historische Figur, manchmal als Bild für das Gleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Prinzip.
Eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihrer historischen und symbolischen Bedeutung findet sich im Buch Svět podle Ašéry (Die Welt nach Aschera). Auch in zeitgenössischer Musik taucht ihr Motiv auf – manchmal kann sogar ein Lied „kultisch“ werden.
Interessant
Der nordische Weltenbaum Yggdrasil verkörpert denselben archetypischen Gedanken des Lebensbaums wie der Baum der Aschera.











